"Der Blaue Engel" Und "Lola" Im Vergleich. Die Frauenfiguren ALS Femmes Fatales?

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ISBN
9783656899723
Date Released
Binding
Paperback
Pages
24
Dimensions
148 x 210 x 2mm

Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 2,3, Freie Universit t Berlin (Institut f r Theaterwissenschaft), Veranstaltung: Aufbaumodul Filmanalyse und -geschichte (PS 17 624), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Film "Lola" (1981) gilt heute als eine Hommage an den Film "Der blaue Engel" (1930). So ist auf der R ckseite der aktuellen DVD-Version zu lesen: Fassbinders Hommage an Josef von Sternbergs "Der blaue Engel" ist eine stilistisch meisterhafte Abrechnung mit der BRD der kapitalistischen Wirtschaftswunder- ra, einer Welt jenseits der Moral, in der jeder k uflich ist. Ob es sich bei "Lola" wirklich nur um eine Hommage oder doch ein Remake handelt, ist schwer auszumachen. Jedoch basiert bereits "Der blaue Engel" auf Heinrich Manns Roman "Professor Unrat" (1905), was dazu f hrte, dass es zu einem Vergleich zwischen Leonie Mann (der Erbin Heinrich Manns) und Fassbinders Trio Film kam, da man einen Plagiatsprozess vermeiden wollte. Bei all den Unterschieden, die es zwischen den zwei Filmen gibt, ist ihnen zumindest eines gemein geblieben: Die weibliche Hauptfigur und Nachtklubs ngerin, die in "Der blaue Engel" Lola Lola hei t, dargestellt von Marlene Dietrich, und sich im Film "Lola" mit nur einem Lola im Namen begn gen muss, hier gespielt von Barbara Sukowa. Damit weichen beide Filmfiguren von ihrer urspr nglichen Vorlage bei Heinrich Mann ab, denn dort hei t die entsprechende Lola noch Rosa Fr hlich. Fassbinder hat sich bei der Namensgebung also nicht am Buch, sondern am Film orientiert. Doch was hat es nun mit diesen beiden Lolas auf sich? Ist Fassbinders Lola die Wiederg ngerin von Sternbergs Lola Lola, so wie es der Filmkritiker Nicolaus Schr der behauptet? Handelt es sich bei den beiden Frauen um M nner zerst rende Femmes fatales? Mit dieser Frage besch ftigt sich diese Hausarbeit. Dazu wird zun chst die Femme fatale, insbesondere des Weimarer Kinos, untersucht und danach die Rolle der Frau in Fassbinders BRD Trilogie. Absc
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Description
Information
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 2,3, Freie Universit t Berlin (Institut f r Theaterwissenschaft), Veranstaltung: Aufbaumodul Filmanalyse und -geschichte (PS 17 624), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Film "Lola" (1981) gilt heute als eine Hommage an den Film "Der blaue Engel" (1930). So ist auf der R ckseite der aktuellen DVD-Version zu lesen: Fassbinders Hommage an Josef von Sternbergs "Der blaue Engel" ist eine stilistisch meisterhafte Abrechnung mit der BRD der kapitalistischen Wirtschaftswunder- ra, einer Welt jenseits der Moral, in der jeder k uflich ist. Ob es sich bei "Lola" wirklich nur um eine Hommage oder doch ein Remake handelt, ist schwer auszumachen. Jedoch basiert bereits "Der blaue Engel" auf Heinrich Manns Roman "Professor Unrat" (1905), was dazu f hrte, dass es zu einem Vergleich zwischen Leonie Mann (der Erbin Heinrich Manns) und Fassbinders Trio Film kam, da man einen Plagiatsprozess vermeiden wollte. Bei all den Unterschieden, die es zwischen den zwei Filmen gibt, ist ihnen zumindest eines gemein geblieben: Die weibliche Hauptfigur und Nachtklubs ngerin, die in "Der blaue Engel" Lola Lola hei t, dargestellt von Marlene Dietrich, und sich im Film "Lola" mit nur einem Lola im Namen begn gen muss, hier gespielt von Barbara Sukowa. Damit weichen beide Filmfiguren von ihrer urspr nglichen Vorlage bei Heinrich Mann ab, denn dort hei t die entsprechende Lola noch Rosa Fr hlich. Fassbinder hat sich bei der Namensgebung also nicht am Buch, sondern am Film orientiert. Doch was hat es nun mit diesen beiden Lolas auf sich? Ist Fassbinders Lola die Wiederg ngerin von Sternbergs Lola Lola, so wie es der Filmkritiker Nicolaus Schr der behauptet? Handelt es sich bei den beiden Frauen um M nner zerst rende Femmes fatales? Mit dieser Frage besch ftigt sich diese Hausarbeit. Dazu wird zun chst die Femme fatale, insbesondere des Weimarer Kinos, untersucht und danach die Rolle der Frau in Fassbinders BRD Trilogie. Absc
ISBN:
9783656899723
Publication Date:
23 / 02 / 2015
Pages:
24
Dimensions:
148 x 210 x 2mm

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